Aufregung in Kreuzberger Ausgehviertel: Mann kündigt Schüsse auf Polizisten an

Berlin - Ein 37-Jähriger hat in Berlin-Kreuzberg Polizisten mit einer Schusswaffe gedroht und ist anschließend mit einem Taser außer Gefecht gesetzt worden.

Die Oranienstraße hat international den Ruf als Partymeile. (Archivbild)  © Paul Zinken/dpa

Der verhaltensauffällige Mann sei danach in einer psychiatrischen Einrichtung stationär aufgenommen worden, teilte die Polizei am Montag mit.

Die Einsatzkräfte waren am Sonntagvormittag gegen 11 Uhr zu einer Wohnung in die belebte und als Ausgehmeile bekannte Oranienstraße gerufen worden. Dort habe der 37-Jährige an der Fensterbrüstung gestanden und lautstark geschrien, dass er eine scharfe Schusswaffe besitze.

Als Polizisten die Wohnung in dem Partyviertel betraten, soll der Mann damit gedroht haben, auf die Einsatzkräfte zu schießen.

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Zugleich habe er sich mit einem scharfen Gegenstand selbst verletzt. Daraufhin setzte ein Polizist ein Distanzelektroimpulsgerät (DEIG), umgangssprachlich Taser genannt, gegen den 37-Jährigen ein.

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Der Mann erlitt laut Polizeibericht leichte Verletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er auch einer Psychiaterin vorgestellt und anschließend stationär aufgenommen. Ob er tatsächlich eine scharfe Waffe bei sich hatte, ließ die Polizei offen. Die Ermittlungen dauern an.

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