Hündin Emi hat den richtigen Riecher: Drogendealer aufgespürt

Berlin - Polizisten haben vergangene Woche in Berlin zwei spektakuläre Drogendelikte aufgeklärt. Besonders die Diensthündin Emi bewies den richtigen Riecher.

Spürhündin Emi erwies sich als hilfreiche Polizistin.
Spürhündin Emi erwies sich als hilfreiche Polizistin.  © Marcus Brandt/dpa, Polizei Berlin (Bildmontage)

Fall 1: In der Nacht auf Freitag stoppten Beamte einen SUV auf der Autobahn. Wie die Polizei auf Facebook mitteilte, probierte es der Fahrer zunächst mit falschen Personalien – vergeblich.

Er besaß keine Fahrerlaubnis, hatte über 4000 Euro Bargeld dabei, außerdem war das Auto mit mehreren hundert Gramm Cannabis, Kokain sowie weiteren Drogen beladen.

Nach Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde alles beschlagnahmt. Die Folge waren mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unerlaubtem Handel mit Betäubungsmitteln.

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Fall 2: In der vergangenen Woche hielten zwei Diensthundeführerinnen in Lichtenberg einen Wagen ohne Licht an. Der starke Cannabisgeruch führte zum Einsatz von Hündin Emi. Im Rucksack einer Mitfahrerin fanden sich fünf verschiedene Substanzen und Pfefferspray, in der Fahrertür Kokain sowie Bargeld beim Fahrer.

Eine ganze Palette unterschiedlicher Drogen entdeckte die Berliner Polizei bei ihren Einsätzen.
Eine ganze Palette unterschiedlicher Drogen entdeckte die Berliner Polizei bei ihren Einsätzen.  © Polizei Berlin

Der Mann nutzte die Identität eines Familienmitglieds, hatte selbst keine Fahrerlaubnis und räumte ein, weitere Drogen in seiner Wohnung zu haben. Mit Emis Hilfe wurden dort Cannabis und Geld gefunden.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa, Polizei Berlin (Bildmontage)

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