Randalierer in Frauenwohnheim in Schöneberg: Polizei setzt Elektroschocker ein

Berlin - Ein 37-Jähriger hat in der Nacht zu Dienstag in einem Frauenwohnheim in Berlin-Schöneberg randaliert und einen Polizisten verletzt.

In Schöneberg setzte die Berliner Polizei am späten Montagabend einen Taser ein. (Symbolbild)  © Andreas Arnold/dpa

Wie die Polizei mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen 22.30 Uhr in die Czeminskistraße gerufen, weil ein Mann in einem Frauenwohnheim Bewohnerinnen bedroht haben soll.

Demnach hielt sich der Unruhestifter entgegen der Hausregeln nach 22 Uhr in der Unterkunft auf und verhielt sich aggressiv gegenüber den Frauen.

Mehrfache Aufforderungen der Beamten, das Gebäude zu verlassen, ignorierte er – stattdessen verschanzte er sich in einem Zimmer.

Berlin Crime Gewalt in der S-Bahn: Suff-Pöbler geht mit abgebrochener Flasche auf Jugendlichen los

Als Polizisten ihn hinausbegleiten wollten, leistete er massiven Widerstand. Der Mann wehrte sich heftig gegen die Festnahme, sodass selbst der Einsatz des Mehrzweckstocks keine Wirkung zeigte.

Schließlich setzten die Einsatzkräfte – nach vorheriger Warnung – das Distanzelektroimpulsgerät (Elektroschocker) im Schulterbereich ein, um ihn zu überwältigen.

Bei der Festnahme verletzte der Randalierer einen Polizisten an der Hand, der seinen Dienst in der Folge abbrechen musste.

Anzeige

Da der Verdacht auf Alkoholeinfluss bestand, wurde dem 37-Jährigen im Polizeigewahrsam Blut abgenommen. Danach wurde er wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Mehr zum Thema Berlin Crime: