Berlin - Am Dienstag lief eine Auseinandersetzung am S-Bahnhof Springpfuhl in Berlin-Marzahn zwischen zwei Männern völlig aus dem Ruder.
Nach Angaben der Bundespolizei begann der Streit gegen 16 Uhr in einer S-Bahn der Linie S7. Aus einer zunächst verbalen Auseinandersetzung entwickelte sich wenig später ein Handgemenge auf dem Bahnsteig.
Dabei soll ein 31-Jähriger seinem Kontrahenten mit dem Wurf einer Glasflasche gedroht haben. Der andere Mann (32) soll den drohenden Angriff daraufhin mit Schlägen gegen den Kopf abgewehrt haben.
Doch die Situation eskalierte weiter: Der 31-Jährige soll seinem Gegner im Anschluss mehrfach in den Rücken gebissen haben. Beide Männer wurden verletzt.
Einsatzkräfte der Polizei Berlin griffen ein, stellten die beiden Beteiligten vor Ort und übergaben sie anschließend an die Bundespolizei.
Die Beamten leiteten gegen den 31-Jährigen ein Verfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein. Der Mann, der bereits polizeibekannt ist, erlitt eine Kopfplatzwunde. Die Ermittler sicherten zudem Videoaufnahmen vom Geschehen.
Auch gegen den 32-Jährigen wird ermittelt – wegen des Verdachts der Körperverletzung. Er trug Schürf- und Bissverletzungen davon.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Männer von Rettungskräften zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Auseinandersetzung laufen.