Diese Frauen entscheiden sich am häufigsten für einen Schwangerschaftsabbruch

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Berlin - In Berlin wurden mehr Schwangerschaftsabbrüche gemeldet als im Nachbarland Brandenburg. Doch welche Frauen entscheiden sich am häufigsten für einen Eingriff? Neue Zahlen geben Einblicke in Alter und Familienstand.

Ein positiver Schwangerschaftstest ist nicht für jede Frau ein Grund zur Freude. (Symbolfoto)
Ein positiver Schwangerschaftstest ist nicht für jede Frau ein Grund zur Freude. (Symbolfoto)  © Hendrik Schmidt/dpa

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte, wurden 2025 in Berlin insgesamt 9720 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. Das entspricht einem Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Brandenburg sank die Zahl dagegen um zwei Prozent auf 3175 Fälle.

Besonders häufig betroffen waren Frauen zwischen 25 und 35 Jahren. In Berlin gehörte fast jede zweite Frau, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließ, zu dieser Altersgruppe. Knapp 20 Prozent waren zwischen 35 und 40 Jahre alt.

Beim Familienstand zeigt sich: Die Mehrheit der Frauen war ledig. In Berlin waren rund zwei Drittel der Betroffenen unverheiratet, 28,4 Prozent waren verheiratet.

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Auch in Brandenburg stellten ledige Frauen die größte Gruppe.

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Beim Ort der Eingriffe zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Berlin und Brandenburg. (Symbolfoto)
Beim Ort der Eingriffe zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Berlin und Brandenburg. (Symbolfoto)  © Uwe Anspach/dpa

Der Großteil der Schwangerschaftsabbrüche erfolgte sowohl in Berlin als auch in Brandenburg nach der sogenannten Beratungsregelung. In der Hauptstadt lag der Anteil bei 96,9 Prozent, in Brandenburg bei 96,5 Prozent.

Bei den Orten der Eingriffe gibt es Unterschiede: In Berlin wurden fast alle Schwangerschaftsabbrüche in gynäkologischen Praxen oder OP-Zentren vorgenommen (94,7 Prozent).

In Brandenburg fanden 63,6 Prozent der Eingriffe in Praxen statt, etwa jeder dritte Abbruch wurde ambulant in einem Krankenhaus durchgeführt.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa

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