Preiskampf beim Döner: In Berlin wird es wieder günstiger

Von Matthias Arnold, Christian Rothenberg

Berlin - Der Döner ist in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden. Ausgerechnet in der Döner-Hochburg Berlin zeigt sich nun mancherorts eine Gegenbewegung.

In manchen Berliner Dönerläden sind die Preise um bis zu einen Euro gesunken. (Archivfoto)
In manchen Berliner Dönerläden sind die Preise um bis zu einen Euro gesunken. (Archivfoto)  © Jens Kalaene/dpa

Bundesweit kostete ein Döner mit Fleisch 2025 im Schnitt 7,11 Euro – rund 47 Prozent mehr als noch vier Jahre zuvor (4,85 Euro). Trotzdem bleibt der Snack extrem beliebt: Die Bestellungen stiegen laut Marktforschern seit 2021 sogar um 15 Prozent.

In Berlin habe einige Imbisse ihre Preise zuletzt gesenkt – teilweise um 50 Cent bis zu einem Euro pro Döner, sagt Erdogan Koc vom Verband der Dönerproduzenten Deutschland. Besonders beim in Berlin weit verbreiteten Hähnchendöner machen sich niedrigere Einkaufspreise für Geflügelfleisch bemerkbar.

Eine echte Trendwende ist das aber nicht. In der Hauptstadt zeigt sich ein sehr gemischtes Bild: Während neue Läden oft mit günstigeren Preisen um Kunden werben, bleiben etablierte Imbisse meist bei ihren bisherigen Preisen. Ein Grund ist der starke Wettbewerb – Berlin hat besonders viele Dönerläden, und es kommen weiterhin neue hinzu.

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Dauerhaft billiger dürfte der Döner dennoch kaum werden. Hohe Kosten für Rind- und Kalbfleisch, Personal und Mieten setzen der Branche weiterhin zu.

Parallel zum Preiskampf im günstigen Segment entsteht in Berlin zudem ein neuer Trend: Premium-Döner mit hochwertigem Fleisch, die inzwischen auch 12 Euro oder mehr kosten.

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa

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