Falsche Geschirrspüler als Tarnung: Zoll macht Millionen-Fund

Frankfurt (Oder) - Zöllner stoppten auf der A12 einen Kleintransporter – und machten eine überraschende Entdeckung.

Zöllnern ging eine besonders große Ladung geschmuggelter Zigaretten ins Netz. (Archivfoto)  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Der Fahrer behauptete noch, er habe Haushaltsgeräte geladen und sei auf dem Weg in die Niederlande. Doch die Beamten wurden misstrauisch – und schauten genauer hin.

Mit einem mobilen Röntgengerät durchleuchteten sie den Transporter. Das Ergebnis: Keine Spur von Geschirrspülern! Stattdessen waren die Kartons randvoll mit Schmuggelware.

Beim Öffnen der 41 Kartons staunten die Zöllner nicht schlecht: 1,2 Millionen unversteuerte Zigaretten sowie 40.000 sogenannte Heets kamen zum Vorschein.

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Der entstandene Steuerschaden liegt bei rund 200.000 Euro.

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Die Ermittlungen des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg laufen auf Hochtouren. Für den Fahrer dürfte die Fahrt damit ein teures Nachspiel haben.

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