Berlin - Wer in Berlin arbeitet, verdient im Schnitt deutlich mehr als Beschäftigte im Nachbarland Brandenburg. Die aktuelle Verdienststatistik zeigt außerdem, dass Frauen in beiden Bundesländern weiterhin weniger verdienen als Männer.
Laut dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg lag der durchschnittliche Bruttostundenlohn aller Beschäftigten in Berlin im April 2025 bei 27,42 Euro. Vollzeitkräfte verdienten mit 29,86 Euro pro Stunde noch etwas mehr.
In Brandenburg fiel der Verdienst deutlich niedriger aus. Dort lag der durchschnittliche Stundenlohn bei 22,66 Euro, Vollzeitkräfte verdienten im Schnitt 24,10 Euro.
Auch beim Jahresverdienst zeigt sich der Unterschied: Einschließlich Sonderzahlungen kamen Beschäftigte in Berlin 2025 durchschnittlich auf 51.111 Euro. In Brandenburg waren es 41.694 Euro - rund 9400 Euro weniger.
Die meisten Arbeitnehmer verdienen zwischen 12 und 18 Euro pro Stunde
Bei den meisten Arbeitnehmern lag der Bruttostundenlohn im April 2025 zwischen 12 und 18 Euro
In den Stufen bis unter 15 Euro überwog in Berlin die Anzahl der Männer. In den mittleren Verdienstklassen von knapp 21 bis 26 Euro war ein höherer Frauenanteil zu verzeichnen. Auffällig: In den höchsten Einkommensklassen ab 65 Euro pro Stunde waren Männer deutlich häufiger vertreten als Frauen.
In Brandenburg war die Lage ähnlich. Hier waren in der Klasse bis 12 Euro sowie in der Klasse 15 bis 18 Euro mehr mehr Männer zu finden. Bei 12 bis 15 Euro hingegen war dagegen der Frauenanteil höher.
Im mittleren Bereich zwischen 21 und 31 Euro überwog in Brandenburg der Frauenanteil leicht. Die Spitzernevrdiener in Brandenburg wie auch in Berlin: Männer!