Frau am BER mit acht Kilo Kaviar erwischt: Ihre Begründung erstaunt

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Schönefeld/Potsdam - Wer isst denn bitte so viel Kaviar? Als der Zoll am Hauptstadtflughafen BER am 12. April eine Moldauerin kontrollierte, staunten die Beamten nicht schlecht: Die 38-Jährige reiste mit insgesamt acht Kilo Kaviar im Gepäck in die Hauptstadt.

Ganze 60 Gläser voller Kaviar vom Stör fand der Zoll im Koffer der Reisenden.
Ganze 60 Gläser voller Kaviar vom Stör fand der Zoll im Koffer der Reisenden.  © Hauptzollamt Potsdam

Ganze 60 Schraubgläser, randvoll mit schwarzem Stör-Kaviar – und das komplett ohne Kennzeichnung – fanden den Weg in ihren Koffer. Insgesamt acht Kilo der edlen Delikatesse wurden direkt einkassiert, berichtet das Hauptzollamt Potsdam.

Die Reisende gab sich ahnungslos: Da es sich um ein Geschenk handeln würde, könne sie auch keine Angaben zum Wert machen.

Ihre Begründung: Die XXL-Menge an Kaviar ist für den Eigenbedarf gedacht. In Russland werde gerade Ostern gefeiert – da gehört eben traditionell Kuchen oder Kaviar auf den Tisch.

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Doch so einfach ist das nicht. Stör-Kaviar zählt zu den streng geschützten Produkten und unterliegt knallharten internationalen Handels- und Einfuhrregeln.

Da die Frau keinerlei Papiere vorlegen konnte, gab es schon vor den Toren Berlins die erste Osterüberraschung: Gegen sie wird wegen eines Verstoßes gegen Artenschutzvorschriften ermittelt. Was aus dem Osteressen ohne die Luxus-Delikatesse geworden ist, ist unklar.

Titelfoto: Hauptzollamt Potsdam

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