Iran-Krieg legt BER weiter lahm: Fast alle Nahost-Flüge gestrichen

Von Sophia-Caroline Kosel

Berlin - Wegen des Iran-Kriegs gibt es am Flughafen BER auch am Freitag nahezu keine Nahost-Flüge.

Am Donnerstag landete am BER ein Sonderflug von Qatar Airways aus der omanischen Hauptstadt Maskat.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Die Airlines haben 15 von 16 Starts und Landungen gestrichen, wie eine BER-Sprecherin auf Anfrage der dpa mitteilte. Betroffen sind die Destinationen Dubai, Doha, Beirut, Riad und Tel Aviv. Ein Abflug am Freitagabend nach Dschidda ist bislang noch vorgesehen. In die saudi‑arabische Hafenstadt gab es bereits in der ganzen Woche Verbindungen.

Auch für dieses Wochenende gebe es für Reisende mit Ziel Nahost keine Entwarnung, so die Sprecherin. Bis jetzt hätten die Fluggesellschaften etwa die Hälfte der für Samstag und Sonntag geplanten Flüge in die Region gestrichen.

"Für alle aktuell noch geplanten Verbindungen gilt: Die Airlines beobachten die Lage fortlaufend. Streichungen sind jederzeit möglich", so die Sprecherin.

Berlin Nachfolger gefunden: Bringt er die S-Bahn wieder auf Vordermann?

Allen Passagieren mit Ziel Nahost werde dringend empfohlen: "Prüfen Sie regelmäßig ihren Flugstatus bei der Airline."

Anzeige

Flüge nach Tel Aviv und aus Maskat

Am Donnerstagmorgen hob erstmals seit Samstag wieder eine Maschine nach Tel Aviv ab. Zudem landete ein Sonderflug von Qatar Airways aus der omanischen Hauptstadt Maskat am BER.

Israel und die USA hatten am Samstagmorgen koordinierte Raketenangriffe gegen Ziele im Iran gestartet. Teheran griff im Gegenzug unter anderem mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion an. Mehrere Lufträume sind wegen des Iran-Kriegs gesperrt.

Mehr zum Thema Berlin: