Alles Muttersöhnchen? Jeder vierte Student in Berlin wohnt noch bei den Eltern
Von Wilhelm Pischke
Berlin - Ein großer Teil der Berliner Studierenden wohnt noch im Elternhaus. Laut einer Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh trifft das auf 26,3 Prozent der Studenten zu.
Im bundesweiten Vergleich sind es mit 27,9 Prozent sogar etwas mehr. Besonders hoch ist der Anteil im Südwesten Deutschlands - im Saarland liegt er bei über 40 Prozent.
Nur knapp acht Prozent der Berliner Studenten leben laut der Studie in einem Wohnheim - bundesweit der niedrigste Wert.
Zum Vergleich: Brandenburg ist bei der Versorgung mit Wohnheimplätzen mit rund 25 Prozent bundesweiter Spitzenreiter. Der deutschlandweite Schnitt liegt bei etwa 15 Prozent.
Der übrige Teil der Berliner Studenten verteilt sich auf Wohngemeinschaften außerhalb von Wohnheimen (23,6 Prozent) und private Mietwohnungen (34,2 Prozent).
Das CHE führte die Befragungen in den Wintersemestern 2023/24, 2024/25 und 2025/26 durch. Insgesamt beteiligten sich knapp 87.000 Studierende an den drei Erhebungen.
Titelfoto: Alicia Windzio/dpa
