Aquadom mit 1500 Fischen geplatzt: Aufräumarbeiten schreiten voran

Berlin - Zwei Tage nach dem Platzen des riesigen Aquariums in einem Berliner Hotel schreiten die Aufräumarbeiten voran.

Die Karl-Liebknecht-Straße glich nach dem Platzen des Aquariums einem Trümmerfeld. Im Außenbereich hat es sich mittlerweile wieder normalisiert.
Die Karl-Liebknecht-Straße glich nach dem Platzen des Aquariums einem Trümmerfeld. Im Außenbereich hat es sich mittlerweile wieder normalisiert.  © Soeren Stache/dpa

"Die Aufräumarbeiten im Außenbereich sind soweit abgeschlossen", teilte Fabian Hellbusch, Sprecher des Gebäudeeigentümers Union Investment, am Sonntag mit. "In der Tiefgarage finden weiterhin Absaugearbeiten statt, wobei die Firma da sehr weit vorangekommen ist."

Am Sonntagmittag wurden zudem weitere Fische in den Zoo gebracht, hieß es weiter. "An das Sealife werden ebenfalls im Laufe der nächsten Stunde Weichkorallen und Fische übergeben."

Alle Meldungen an die zuständigen Veterinärstellen seien erfolgt.

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Das riesige Aquarium Aquadom mit 1500 Fischen in dem Hotel nahe dem Alexanderplatz war am Freitagmorgen geplatzt. Eine Million Liter Wasser ergossen sich anschließend aus dem zerstörten Glaszylinder in das Hotel und auf die Straße.

Zwei Menschen wurden leicht verletzt. Fast alle Fische aus dem Zylinder starben.

Hinweise auf einen gezielten, gewaltsamen Anschlag gab es laut Polizei zunächst nicht. Stattdessen wird eine Materialermüdung vermutet.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa

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