Großaufgebot zum 1. Mai: Polizei rüstet gegen Linksextreme auf

Von Andreas Rabenstein

Berlin - Die teils friedlichen und teils aggressiven Demonstrationen am 1. Mai erfordern nach Einschätzung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein Großaufgebot von Einsatzkräften in Berlin.

Jedes Jahr zieht bei der Revolutionärer-1. Mai-Demonstration der sogenannte "Schwarze Block" durch Berlin. (Archivfoto)  © Andreas Rabenstein/dpa

Mehr als 5000 Polizisten seien an dem Tag unterwegs, es gebe Unterstützung aus zahlreichen Bundesländern, betonte die GdP.

Vor allem die Demonstration um 18 Uhr in Kreuzberg und Neukölln zähle zu den größeren Events.

Sie führe auch am Görlitzer Park vorbei, bei dem die nächtliche Schließung rund um den 1. Mai aufgehoben wurde – eine sehr zu begrüßende Entscheidung, die die Eskalationsgefahr verringere.

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Die linksextremistische Szene finde in den letzten Jahren immer weniger Unterstützer von "Gewaltexzessen", teilte der Berliner GdP-Vorsitzende Stefan Weh mit.

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Trotzdem sei die Lage nicht komplett berechenbar und es gebe ein gewisses Gewaltpotenzial. "Ich würde mir wünschen, dass wir irgendwann ohne verletzten Kollegen aus der Nacht gehen, denn dann können auch wir endlich von einem friedlichen 1. Mai sprechen."

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