Nach Erdbeben in der Türkei: Berlin hilft Opfern mit Spenden durch Luftbrücke

Berlin - Für Hilfsgüter von der Hauptstadt in die Türkei soll es nach Angaben von Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey (44, SPD) eine Luftbrücke geben.

Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey (44, SPD) ist es gelungen, eine Luftbrücke, bestehend aus Spenden an die Erdbebenopfer, in die Türkei zu bauen.
Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey (44, SPD) ist es gelungen, eine Luftbrücke, bestehend aus Spenden an die Erdbebenopfer, in die Türkei zu bauen.  © Jörg Carstensen/dpa

"Und es ist gelungen mit vielen, die gespendet haben, (...) dass wir eine Luftbrücke von Berlin in die Türkei bauen, auch in Zusammenarbeit mit der türkischen Botschaft, mit dem Generalkonsulat", sagte die SPD-Politikerin am Samstag bei einem Gedenken an die Erdbebenopfer am Brandenburger Tor.

"Wir haben am Flughafen BER eine über 6000 Quadratmeter große Halle, die jetzt gefüllt wird mit Tonnen von Spenden, mit Tausenden von Paletten, die gerade gesammelt werden und die in die Türkei gehen. Die ersten Flüge sind schon gelaufen", sagte Giffey.

Nach Angaben der Polizei waren an dem Gedenken Teilnehmer und Teilnehmerinnen im "unteren dreistelligen Bereich". Vor Giffey hatte bereits Bundesagrarminister Cem Özdemir (57, Die Grünen) gesprochen und seine Forderung nach Visa-Erleichterungen wiederholt.

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"Viele Menschen in Deutschland haben Verwandte in der Katastrophenregion und sorgen sich verzweifelt um sie. Wir sollten es ihnen parteiübergreifend ermöglichen, Angehörige aus der Türkei und Syrien vorübergehend bei sich aufzunehmen", sagte der Grünen-Politiker.

"Dafür sollten die Einreisebedingungen schnell und pragmatisch angepasst werden. Hilfe darf nicht an bürokratischen Visa-Erleichterungen scheitern."

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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