Von Hannan el Mikdam-Lasslop, Theresa Held
Berlin - An den bevorstehenden heißen Tagen müssen die Berliner und Berlinerinnen auf eine Abkühlung im Sommerbad Neukölln verzichten.
Die zum Donnerstag (18. Juni) angesetzte Eröffnung verzögert sich, wie die Berliner Bäder-Betriebe mitteilten. Grund dafür sei ein fehlerhafter Bestellprozess bei der Beschaffung von Aktivkohle für die Wasserfilter der beiden großen Schwimmbecken.
Dadurch hätten sich das Befüllen der Schwimmbecken und die anschließende Freigabe durch das Gesundheitsamt verzögert, hieß es.
Den Angaben zufolge gehen die Betreiber davon aus, dass das Schwimmer-, Nichtschwimmer- und das Planschbecken am 3. Juli öffnen können.
Es werde zudem geprüft, ob eine frühere Teileröffnung des Sommerbads möglich sei, hieß es. Zum Ausgleich werde das Sommerbad auch im September geöffnet bleiben.
Unternehmensvorstand Johannes Kleinsorg bat um Entschuldigung und fügte hinzu: "Wir haben die Ursachen, die die Öffnung des Sommerbades verzögert haben, analysiert und Maßnahmen eingeleitet, um eine Wiederholung zu verhindern."
Öffnung des Columbiabads nicht zum ersten Mal verzögert
Es handelt sich nicht um die erste Verzögerung der Eröffnung des Freibads am Columbiadamm in diesem Jahr. Bereits im Mai war die Eröffnung auf die zweite Junihälfte verschoben worden.
Auch 2025 verzögerte sich der Saisonstart des Freibads. Damals wurde als Grund ein fehlendes Ersatzteil angegeben.
Für die geöffneten Sommerbäder rechnen die Bäderbetriebe gerade zum Wochenende mit vielen Gästen. 13 Sommerbäder und das Strandbad Wannsee sind den Angaben zufolge geöffnet.
"Wir empfehlen unseren Besucherinnen und Besuchern, ihre Tickets über unseren Onlineshop zu kaufen, um garantiert Zutritt zu erhalten und den Express-Eingang nutzen zu können", so Kleinsorg.
Auch am Hitzewochenende gelte die Ausweispflicht in den Bädern, außerdem fänden Sicherheitskontrollen am Einlass statt.