Berlin/Brandenburg - Im Jahr 2024 sind in Berlin und Brandenburg fast 73.000 Menschen gestorben – das sind 2,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Aktuelle Daten des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg zeigen, welche Krankheiten die Hauptstadtregion weiterhin am stärksten belasten.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben unangefochten die häufigste Todesursache: In Berlin starben 11.161 Menschen an Erkrankungen des Kreislaufsystems, in Brandenburg 12.379. Mehr Frauen als Männer verloren ihr Leben an Herzproblemen.
Das durchschnittliche Sterbealter lag in Berlin bei 82,2 Jahren, in Brandenburg bei 79,9 Jahren.
An zweiter Stelle stehen bösartige Neubildungen wie Krebs. In Berlin starben daran 9168 Menschen, in Brandenburg 8427.
Besonders betroffen waren Bronchien und Lunge – in Berlin 22,1 Prozent der Fälle, in Brandenburg 19,5 Prozent. Auch Brustkrebs forderte zahlreiche Opfer: 728 in Berlin, 579 in Brandenburg.
Krankheiten der Atemwege forderten weitere Todesopfer: 3076 Menschen in Berlin und 2350 in Brandenburg starben an Erkrankungen wie Lungenentzündungen oder chronischen Atemwegsproblemen.
Die Zahlen zeigen einmal mehr, wie wichtig Vorsorge, Früherkennung und ein gesunder Lebensstil sind – gerade in der Hauptstadtregion.