Newcastle-Krankheit im Zoo Berlin: Vogelbereiche geschlossen

Berlin - Im Zoo Berlin wurde bei einem Fasan das Virus der Newcastle-Krankheit festgestellt. Die Vogelbereiche bleiben deshalb bis auf Weiteres für Besucher geschlossen. Der Rest des Zoos ist weiterhin geöffnet.

Der Zoo Berlin trifft Sicherheitsvorkehrungen, um die Verbreitung der Geflügelkrankheit zu verhindern. (Archivfoto)
Der Zoo Berlin trifft Sicherheitsvorkehrungen, um die Verbreitung der Geflügelkrankheit zu verhindern. (Archivfoto)  © Monika Skolimowska/dpa

Der Wallichfasan war Teil der routinemäßigen Kontrollen des Zoos. Das Ergebnis wurde am Donnerstag vom Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt. Um eine Ausbreitung zu verhindern, stehen nun alle Vögel unter strengen Sicherheitsmaßnahmen.

Die Newcastle-Krankheit ist eine hochansteckende Tierseuche, die vor allem Geflügel trifft.

In diesem Jahr gab es bundesweit bereits 38 Fälle, auch in Brandenburg. Teile von Treptow-Köpenick gehören seit Anfang März zu einer Überwachungszone.

Für Menschen ist das Virus kaum gefährlich: Nur bei engem Kontakt kann es zu einer Bindehautentzündung oder geschwollenen Ohrlymphknoten kommen. Eier und Geflügelfleisch bleiben unbedenklich.

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa

Mehr zum Thema Berlin: