Hackerangriff legt Berliner Verwaltung lahm: Probleme dauern an

Von Marion van der Kraats und Stefan Kruse

Berlin - Fünf Tage nach dem Hackerangriff auf Teile der Berliner Senatsverwaltung sind die Probleme nicht gelöst.

Kai Wegner (53, CDU, r.), Regierender Bürgermeister von Berlin, und Iris Spranger (64, SPD), Senatorin für Inneres und Sport, berichteten am Mittwoch bei einer Pressekonferenz über die aktuelle Situation nach dem Hackerangriff.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Die Behebung des Problems werde noch einige Tage dauern, teilte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (53, CDU) mit.

"Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die beiden Verwaltungen schnellstmöglich wieder ans Netz zu bekommen. Aber es wird noch einige Tage dauern", sagte der Politiker.

Berlin sei "Opfer eines Hackerangriffs geworden", so Wegner. Der Vorfall "war ernst und ist ernst". Nach ersten Kenntnissen seien aber keine sensiblen Daten abgeflossen, betonte er. 

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Die Senatskanzlei hatte am Montagnachmittag mitgeteilt, bei forensischen Untersuchungen sei eine "Inkriminierung des Landesnetzes" festgestellt worden.

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Betroffen von dem Hackerangriff waren demnach die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz. Beide wurden aus Sicherheitsgründen bereits am Freitag vom Landesnetz abgetrennt, um weiteren Schaden abzuwenden.

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