Polizei warnt Bevölkerung: Lebensgefahr auf Eisflächen
Berlin - Viele Menschen zieht es beim Winterwetter auf zugefrorene Eisflächen. Doch das Schlittern auf Wasserstraßen wie dem Landwehrkanal in Kreuzberg oder Tummeln auf Seen in Brandenburg könnte böse enden. Die Polizei warnt daher eindringlich.
Mit den in den kommenden Tagen erwarteten steigenden Temperaturen verlieren derzeit noch gefrorene Gewässer rasch ihre Tragfähigkeit, wie die Wasserpolizei am Montag mitteilte.
Besonders Tauwetter, Sonneneinstrahlung und milde Nächte würden das Eis oft unbemerkt zersetzen, hieß es weiter.
Gefährlich seien vor allem Uferbereiche, schneebedeckte Flächen und Stellen mit Strömung. Die Polizei warnt daher eindringlich davor, Eisflächen zu betreten, auch wenn diese stabil erscheinen. Es bestehe Lebensgefahr.
Ein Einbruch ins Eis erfolgt meist plötzlich und nahezu lautlos. Die extreme Kälte, unkontrollierte Atemreaktionen und schnelle Erschöpfung erschweren eine Selbsthilfe aus der misslichen Lage erheblich. Zudem bringen Rettungsversuche weitere Personen in akute Gefahr.
Die Wasserschutzpolizei appelliert an die Bevölkerung, Eisflächen konsequent zu meiden, Kinder nicht unbeaufsichtigt in der Nähe von Gewässern spielen zu lassen und andere auf mögliche Gefahren hinzuweisen. Jeder Schritt auf das Eis könne lebensgefährlich sein.
Titelfoto: Polizei Berlin
