S25-Lauf in Berlin: Neue Strecke sorgt für weniger Verkehrschaos
Berlin - Am Sonntag fällt vor dem Olympiastadion wieder der Startschuss für den S25-Lauf. Durch die geänderte Streckenführung gibt es jedoch weniger Verkehrsbehinderungen als in den Vorjahren.
Mehr als 10.000 Läufer gehen jedes Jahr bei dem Event in Berlin an den Start.
Verschiedene Distanzen stehen wieder zur Auswahl: Halbmarathon, 25 Kilometer, zehn Kilometer, fünf Kilometer sowie ein Kinderlauf. Der Fünf-Kilometer-Lauf wird als Einzel- und Teamwertung angeboten, der 5×5-km-Staffellauf entfällt.
Wie schon im vergangenen Jahr führt die Strecke nicht mehr durch zentrale Innenstadtbereiche wie das Brandenburger Tor oder den Potsdamer Platz. Grund ist die weiterhin gesperrte Ringbahnbrücke, die erneut eine Anpassung der Streckenführung erforderlich macht.
Die 25-Kilometer-Strecke führt stattdessen durch den Grunewald. Der Zehn-Kilometer-Lauf sowie der Halbmarathon verlaufen auf einem Rundkurs rund um das Olympiastadion und durch den Olympiapark.
Der erste Startschuss fällt um 9.30 Uhr. Das Veranstaltungsende ist gegen 14 Uhr geplant. In dieser Zeit kommt es laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) zu zahlreichen Sperrungen und Verkehrsbehinderungen in Westend und Grunewald.
Der Auftakt des Laufs fand am 3. Mai 1981 unter dem Titel "25 km de Berlin" statt. Initiiert wurde er vom französischen Major Bride. Mittlerweile ist es Deutschlands ältester City‑Lauf.
Titelfoto: Annette Riedl/dpa
