Straßenbahn statt Standesamt: BVG traut Paare

Berlin - Drei Paare haben sich am Sonntag in einer festlich geschmückten Straßenbahn der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) das Jawort gegeben. Die Aktion "Die BVG-Tra(u)mhochzeit" machte die Tram für einen Tag zur fahrenden Hochzeitslocation.

Die BVG verwandelte eine Straßenbahn für drei Paare in eine romantische Hochzeitslocation.  © Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

Im Rahmen ihrer Kampagne "Die echte Stadt der Liebe" ermöglichte das Verkehrsunternehmen den Paaren eine besondere Hochzeitszeremonie in einer echten Straßenbahn.

Statt in einem klassischen Trauzimmer gaben sich die Paare während einer rund einstündigen Fahrt durch die Hauptstadt das Versprechen für ihre gemeinsame Zukunft. Eine festlich dekorierte Tram mit gelbem Teppich, roten Herzluftballons, Tüll und Rosengirlanden sorgte für die passende Atmosphäre.

Die Paare konnten ihre Trauung nach eigenen Vorstellungen gestalten und etwa ihre Outfits und Ringe selbst auswählen. Die BVG stellte die Straßenbahn und eine Traurednerin oder einen Trauredner zur Verfügung.

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Rechtskräftig sind die Hochzeiten allerdings nicht. Bei den Zeremonien handelte es sich um freie, symbolische Trauungen. Die Teilnehmenden mussten deshalb nicht unverheiratet sein und auch keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

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