Berlin - Bei Schwerpunktkontrollen an Berliner Bahnhöfen und am Potsdamer Hauptbahnhof hat die Bundespolizei innerhalb von viereinhalb Monaten mehr als 1000 Waffen und andere gefährliche Gegenstände sichergestellt.
Insgesamt seien mehr als 17.000 Menschen kontrolliert und bei 905 Personen Verstöße festgestellt worden, teilte die Behörde am Donnerstag mit.
Das Verbot galt vom 20. März bis zum 26. Juli an ausgewählten Berliner Bahnhöfen sowie am Potsdamer Hauptbahnhof.
Es umfasste neben verbotenen Waffen auch Gegenstände wie Tierabwehrsprays sowie Schlag- und Stichgegenstände, die gegen Menschen eingesetzt werden können.
Die Einsatzkräfte stellten unter anderem 469 Messer, 280 Reizstoffe und 80 Hiebwaffen sicher. Hinzu kamen weitere Waffen, potenzielle Schlag- und Stichgegenstände sowie Pyrotechnik.
Bei den Maßnahmen deckte die Bundespolizei zudem mehr als 1800 weitere Straftaten auf. Außerdem gab es mehr als 2000 Fahndungstreffer. In 211 Fällen konnten offene Haftbefehle vollstreckt werden.
Die Bundespolizei wertete den Einsatz als Erfolg. Waffen und andere gefährliche Gegenstände führten bei Gewalttaten im Bahnbereich häufig zu schwereren Verletzungen.