Warnstreiks drohen, Berliner Kitas, Schulen und Behörden lahmzulegen

Von Stefan Kruse

Berlin - Wegen eines Warnstreiks im öffentlichen Dienst kann es am Mittwoch zu Einschränkungen in Berliner Kitas und Schulen kommen, aber auch in Behörden oder Hochschulen.

Die Warnstreiks sollen den Druck auf Arbeitgeber erhöhen. (Archivfoto)  © Sebastian Gollnow/dpa

An Schulen etwa kann nach Angaben der Gewerkschaft GEW am Mittwoch Unterricht oder die Hortbetreuung am Nachmittag ausfallen. Bei den Kitas sind nur kommunale Einrichtungen betroffen, einzelne bleiben möglicherweise komplett geschlossen.

Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi sind Beschäftigte an Hochschulen, im Landeseinwanderungsamt und im Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten ebenfalls zum Ausstand aufgerufen.

Das betrifft auch Angehörige von Polizei und Feuerwehr, soweit sie keine Beamten sind. Am Vormittag (ab 9 Uhr) wollen streikende Beschäftigte in einem Demonstrationszug vom Bahnhof Friedrichstraße zum Roten Rathaus ziehen.

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Am Donnerstag ist ein weiterer Warnstreiktag geplant, dann trifft es unter anderem Bezirksämter. Zu den Protesttagen aufgerufen haben neben Verdi und GEW auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die IG Bau. Sie wollen damit in der seit Anfang Dezember laufenden Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder Druck machen.

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Am Donnerstag und Freitag steht in Potsdam die zweite Verhandlungsrunde zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und den Gewerkschaften an.

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