Berliner Weihnachtsmärkte öffnen und ziehen Preise an

Berlin - Es ist so weit: Nach zwei Corona-Jahren mit Streichungen und Einschränkungen öffnen die meisten Berliner Weihnachtsmärkte an diesem Montag mit fast normalem Betrieb.

Am Montag öffnet auch der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche seine Pforten.
Am Montag öffnet auch der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche seine Pforten.  © Christoph Soeder/dpa

Dazu gehören die großen Weihnachtsmärkte am Roten Rathaus, an der Gedächtniskirche nahe dem Ku'damm und am Schloss Charlottenburg. Der früher sehr beliebte Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt findet in diesem Jahr auf dem Bebelplatz neben der Staatsoper statt.

Viel besucht sind auch die vielen kleineren Weihnachtsmärkte, etwa am Potsdamer Platz, in der Zitadelle Spandau und in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg.

Bereits geöffnet sind Glühwein- und Bratwurst-Buden auf dem RAW-Gelände und vor der Mercedes-Halle in Friedrichshain sowie an der Frankfurter Allee in Lichtenberg.

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Viele Weihnachtsmärkte haben neben Getränken, Essen und Kunsthandwerk weitere Attraktionen: Am Rathaus gibt es eine Eisbahn und ein Riesenrad, am Potsdamer Platz eine Rodelbahn, auf dem Bebelplatz stehen beheizte Restaurantzelte, der Markt auf dem RAW-Gelände ist mittelalterlich gestaltet mit Bogenschießen und offenem Feuer und der in Lichtenberg eigentlich eine große Kirmes.

Der Advents-Ökomarkt auf dem Kollwitzplatz hat nur an den Adventssonntagen geöffnet, der traditionelle Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt rund um den Richardplatz in Neukölln nur am zweiten Adventswochenende von Freitag bis Sonntag (2. bis 4. Dezember).

Glühwein kostet bis zu 5 Euro: Weihnachtsmarkt-Preise ziehen wegen Energiekrise an

Wer auf dem Weihnachtsmarkt nicht auf den traditionellen Glühwein verzichten möchte, muss in diesem Jahr aufgrund der Energiekrise tiefer in die Tasche greifen.
Wer auf dem Weihnachtsmarkt nicht auf den traditionellen Glühwein verzichten möchte, muss in diesem Jahr aufgrund der Energiekrise tiefer in die Tasche greifen.  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Die kleineren Märkte schließen meist kurz vor Weihnachten. Mehrere größere haben bis Ende des Jahres oder bis in den Januar hinein geöffnet.

Wegen der Energiekrise haben viele Veranstalter ihre Preise erhöht. Der Glühwein kostet oft 4,50 Euro pro Tasse, auf einigen Märkten auch 5 Euro. Die Beleuchtungen wurden meist schon vor einiger Zeit auf sparsame LED-Birnen, die kaum Strom verbrauchen, umgestellt.

2020 waren alle Weihnachtsmärkte wegen der Corona-Pandemie kurzfristig ausgefallen. Auch im vergangenen Jahr wurden viele Weihnachtsmärkte abgesagt, andere waren geöffnet, allerdings mit Maskenpflicht oder Impfnachweis.

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Wie in jedem Jahr warnte die Kriminalpolizei in Deutschland besonders vor Taschendieben in den Menschenansammlungen. Das Gedränge zwischen den Marktständen bietet Dieben gute Gelegenheiten.

Besucher von Weihnachtsmärkten sollten besonders aufmerksam sein und ihre Jacken und Taschen im Blick haben.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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