Erneuerer der Malerei: Museum Barberini in Potsdam zeigt Max Liebermann
Von Monika Wendel
Potsdam - Mit einer großen Ausstellung widmet sich das Museum Barberini in Potsdam dem deutschen Impressionismus und seinem wichtigsten Wegbereiter: Max Liebermann (1847–1935).
Seine Villa am Wannsee mit dem berühmten Garten war ein Treffpunkt der Kunstszene und Motiv unzähliger Bilder.
Mit über 110 Werken aus mehr als 60 internationalen Sammlungen widme das Museum Barberini dem Impressionismus in Deutschland eine der bislang umfangreichsten Ausstellungen, kündigte das Museum des Mäzens Hasso Plattner (82) in der historischen Mitte Potsdams an.
Die Ausstellung ist vom 28. Februar bis zum 7. Juni zu sehen - und sie will mehr zeigen als leuchtende Farbwelten. Sie zeichnet nach, wie Liebermann mit seinem frühen Blick nach Frankreich die Malerei erneuerte.
Neben Schlüsselwerken von Liebermann, Lovis Corinth, Max Slevogt und Fritz von Uhde zeigt die Schau Arbeiten weniger bekannter und unterschätzter Künstlerinnen und Künstler wie Dora Hitz, Sabine Lepsius, Lesser Ury und Maria Slavona.
Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Museum Frieder Burda in Baden-Baden und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70).
Titelfoto: Soeren Stache/dpa
