Geflügelpest-Alarm: Tausende Puten müssen sterben

Von Mia Bucher

Potsdam - Die Geflügelpest ist in einem Putenmastbetrieb mit etwa 4800 Tieren im Landkreis Elbe-Elster ausgebrochen.

Seit September 2025 nehmen die Geflügelpest-Fälle in Deutschland zu. (Symbolfoto)
Seit September 2025 nehmen die Geflügelpest-Fälle in Deutschland zu. (Symbolfoto)  © Sven Hoppe/dpa

Der Bestand sei gesperrt worden, die Tiere würden tierschutzgerecht getötet, teilte das Brandenburger Umweltministerium mit. Zum genauen Ort wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Nachdem eine erhöhte Anzahl an Tieren gestorben war, wurden Proben entnommen und vom Landeslabor Berlin-Brandenburg untersucht. Im Labor wurde der Vogelgrippe-Erreger H5N1 nachgewiesen. Das für Tierseuchen zuständige Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigte den Befund.

Alle erforderlichen Maßnahmen werden nun mit einer Allgemeinverfügung des Landkreises angeordnet. Dazu zählt auch die Einrichtung einer Schutzzone im Radius von mindestens drei Kilometern und einer Überwachungszone im Radius von mindestens zehn Kilometern. Die betroffenen Geflügelhalter würden informiert.

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Seit September 2025 steigen in Deutschland die Geflügelpest-Fälle bei Wildvögeln und in Hausgeflügelbeständen.

Der aktuelle Ausbruch im Landkreis Elbe-Elster ist bereits der 20. Fall in einem Brandenburger Nutzgeflügelbestand seit vergangenem Herbst, wie das Umweltministerium informierte.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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