Hochwasser-Alarm in Brandenburg: Wo die Lage kritisch ist

Von Monika Wendel

Meyenburg (Prignitz) - Tauwetter und Regen haben in der Prignitz im Nordwesten Brandenburgs einen ersten Hochwasser-Alarm ausgelöst.

In der Prignitz ist am Sonntag an mehreren kleineren Flüssen Hochwasser-Alarm ausgelöst worden. (Symbolfoto)  © Soeren Stache/dpa

Im Gebiet der kleinen Flüsse Stepenitz und Dömnitz wurde nach einem raschen Anstieg des Wasserstandes die Alarmstufe 1 ausgerufen. Das meldete am Samstagabend das Landesamt für Umwelt.

An den Meldepegeln in Meyenburg und Pritzwalk wurde der Richtwert für die erste Alarmstufe in Höhe von 1,50 Meter (Stepenitz) und 1,80 Meter (Dömnitz) überschritten.

"Die Wasserstände an den Meldepegeln im Einzugsgebiet werden weiter ansteigen", hieß es auf dem Portal für die Hochwasserinformationen. Auch am Montag und Dienstag soll es laut Vorhersage des Wetterdienstes regnen.

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Hochwasser-Alarmstufe 1 bedeutet, dass mit einer beginnenden Überflutung von Auen und ufernahen Wiesen zu rechnen ist.

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Eine Gefahr für Anwohner besteht nicht. Das Landesumweltamt rät ab Alarmstufe 1 aber, sich von Gewässern fernzuhalten und Autos in ufernahen Bereichen zu entfernen.

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