Mehr Bienen braucht das Land: Brandenburg fördert Neu-Imker

Potsdam - Um die Bienenbestände zu stärken, setzt das Land Brandenburg auf frischen Nachwuchs an den Bienenstöcken. Das Land fördert auch 2026 gezielt Neu-Imker und stellt dafür insgesamt 62.000 Euro bereit.

Die Bestäubung vieler Kulturpflanzen in Deutschland hängt von Bienen ab – sie ermöglichen einen Großteil der Obst‑ und Gemüseernte. (Symbolfoto)
Die Bestäubung vieler Kulturpflanzen in Deutschland hängt von Bienen ab – sie ermöglichen einen Großteil der Obst‑ und Gemüseernte. (Symbolfoto)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Mit Investitionszuschüssen soll der Einstieg in die Hobbyimkerei und die Honigherstellung erleichtert werden.

Möglich macht das eine neue "Richtlinie zur Unterstützung von Neu-Imkern", die das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz jetzt verabschiedet hat. Die bisherige Regelung war Ende 2025 ausgelaufen.

Gefördert wird die Erstausstattung für die Imkerei – darunter Honigschleudern, Honigrührgeräte, Beuten sowie das notwendige Zubehör.

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Ziel ist es, mehr Menschen für die Bienenhaltung zu gewinnen und die Bestände langfristig zu sichern.

"Wir wollen neue Imkerinnen und Imker für Brandenburg gewinnen, um die Bienenhaltung zu stärken", erklärt Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt (38, SPD). Bienen seien dabei weit mehr als Honiglieferanten: Ihre Bestäubungsleistung sei unverzichtbar für stabile Erträge im Obstbau – etwa bei Kirschen, Äpfeln, Pflaumen oder Beeren.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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