Schülerin und Erzieher in Schule in Brandenburg getötet: Gosen-Neu Zittau trauert
Von Wilhelm Pischke
Gosen-Neu Zittau - Eine Woche nach der Gewalttat an einer Schule in Gosen-Neu Zittau (Landkreis Oder-Spree) soll am Donnerstag im Rahmen eines Trauergottesdienstes (10 Uhr) der beiden Toten gedacht werden.
Eingeladen seien "Schülerinnen und Schüler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Angehörige sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der benachbarten Einrichtung, aus der eines der beiden Opfer stammt", sagte Michael Kunz, Sprecher der Academedia Education GmbH, dem Träger der Docemus-Schule. Er bat Medienvertreter, dem Gedenken fernzubleiben.
"Die Veranstaltung soll den Menschen, die unmittelbar von dem Verlust betroffen sind, einen geschützten und würdevollen Raum für Trauer und gemeinsames Erinnern geben", betonte Kunz.
"Wir bitten die Medien ausdrücklich um Verständnis und darum, die Privatsphäre der Trauernden sowie den Campus als geschützten Ort zu respektieren."
Ein 19-jähriger Deutscher steht im Verdacht, am vergangenen Donnerstag an der Privatschule in Gosen-Neu Zittau in Ostbrandenburg eine 18 Jahre alte Schülerin und einen 30 Jahre alten Erzieher getötet zu haben.
Titelfoto: Britta Pedersen/dpa
