Schuppen von Brandenburger Politiker in Flammen: Polizei entdeckt Hamas-Symbol
Von Marc-Oliver von Riegen
Templin - Das private Grundstück des Brandenburger Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner (52, Linke) in Templin ist Ziel eines mutmaßlichen Brandanschlags geworden.
Das teilte Büttner der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Staatsschutz nahm nach Angaben der Polizei Ermittlungen wegen Brandstiftung auf.
Die Polizei berichtete, am Sonntag gegen 3.40 Uhr habe sie vom Brand eines Schuppens auf einem Privatgrundstück in einem Templiner Ortsteil erfahren. Die alarmierte Feuerwehr habe den Brand bekämpft. Niemand sei verletzt worden.
In unmittelbarer Nähe des angrenzenden Schuppens sei ein verfassungsfeindliches Symbol aufgebracht worden. Der Hintergrund des Anschlags und die Motivlage seien Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Nach Informationen aus Sicherheitskreisen soll auf der Haustür ein rotes Dreieck als Symbol der Hamas aufgebracht worden sein.
Der Antisemitismusbeauftragte Büttner sagte der Nachrichtenagentur dpa: "Meine Familie befand sich zu diesem Zeitpunkt im Haus. Wir sind körperlich unverletzt, stehen aber unter dem Eindruck eines schweren Angriffs."
Büttner erklärte: "Ich werde mich davon nicht einschüchtern lassen."
Titelfoto: Soeren Stache/dpa
