Technik zum Anfassen: Mühlen in Berlin und Brandenburg öffnen ihre Pforten

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Von Anja Mia Neumann

Potsdam - 64 Mühlen können Besucherinnen und Besucher am Mühlentag in Berlin und Brandenburg sehen, der traditionell am Pfingstmontag stattfindet.

Am Pfingstmontag wird in Berlin und Brandenburg die Mühle als technisches Kulturgut gewürdigt.
Am Pfingstmontag wird in Berlin und Brandenburg die Mühle als technisches Kulturgut gewürdigt.  © Florian Wiegand/dpa

Im Vordergrund am Tag der offenen Mühlentüren steht die Mühle als technisches Kulturgut, dessen Geschichte über 2000 Jahre zurückreicht, heißt es von der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung. 59 der Mühlen stehen in Brandenburg, fünf in Berlin.

Zu sehen sind demnach restaurierte und teilweise noch funktionsfähige Windmühlen, Wassermühlen und Motormühlen.

Menschen, die sich um die Gebäude kümmern, erklären deren Geschichte und Funktion - und führen einige der Mühlen auch im Betrieb vor. Manche Orte nutzen den Tag, um rund um ihre Mühle kleine Dorffeste zu veranstalten.

Hier hält eine Frau (32) ihr eigenes Herz in den Händen
Brandenburg Hier hält eine Frau (32) ihr eigenes Herz in den Händen

Mit dabei ist auch die Windmühle Dörrwalde (Landkreis Oberspreewald-Lausitz). Die Turmholländerwindmühle ist sechsstöckig und hat ein vollständig erhaltenes Mahlwerk. Seit 2013 gibt es hier auch Veranstaltungen und Gästezimmer.

Organisiert wird der Mühlentag jedes Jahr von den Landesverbänden, die in der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung zusammengeschlossenen sind.

Titelfoto: Florian Wiegand/dpa

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