Winter besonders hart: Streusalz-Rekord in Brandenburg

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Von Fabian Nitschmann

Potsdam - Im abgelaufenen, lange Zeit eisigen Winter sind in Brandenburg mehr als 50.000 Tonnen Salz gestreut worden.

Der vergangene Winter sorgte in Brandenburg besonders oft für vereiste Straßen. (Archivbild)
Der vergangene Winter sorgte in Brandenburg besonders oft für vereiste Straßen. (Archivbild)  © Patrick Pleul/dpa

"Verglichen mit dem durchschnittlichen Verbrauch der vergangenen vier Winter von rund 25.000 Tonnen pro Jahr war der Salzverbrauch in der Saison 2025/2026 mehr als doppelt so hoch", teilte der Landesbetrieb Straßenwesen mit.

Zwischenzeitlich musste demnach Salz nachbestellt und teilweise nach Bedarf priorisiert werden.

Im Winter 2024/2025 reichten dem Landesbetrieb zufolge knapp 20.000 Tonnen Streusalz. "Trotz des Winterwetters zu Beginn 2026 konnten die Anforderungen an den Winterdienst erfüllt und die Verkehrssicherheit weitestgehend gewährleistet werden", hieß es.

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Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg ist für den Winterdienst auf Bundes- und Landstraßen sowie auf Radwegen zuständig. Fürs Streuen wird pro Quadratmeter ungefähr so viel Salz verwendet wie üblicherweise für ein gekochtes Ei.

Salz gilt als besonders effektives Streumittel. Umweltschützer warnen allerdings vor der Verwendung. Nach Ansicht der Umweltorganisation BUND schadet Salz den Böden, Pflanzen, Tieren und Gewässern.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa

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