Zu viele schwere Unfälle mit E-Scootern: Polizei will in Brandenburg durchgreifen
Von Jana Kieseyer und Anja Mia Neumann
Potsdam - Rund 50 Schwerverletzte gab es im vergangenen Jahr bei Unfällen mit E-Scootern in Brandenburg - mit verstärkten landesweiten Kontrollen will die Polizei von Mittwoch bis Sonntag etwas dagegen tun.
Fahrer von E-Scootern werden die Brandenburger Beamten demnach gezielt in den Blick nehmen und auf die Einhaltung der Verkehrsregeln achten, hieß es von der Polizei.
"Neben den Elektrokleinstfahrzeugen stehen auch besonders gefährdete Gruppen wie Fußgänger, Zweiradfahrer, Kinder und Senioren während der Aktionswoche im Fokus der Kontrollen", teilte die Polizei mit.
Durch die Kontrolle solle die Sicherheit im Straßenverkehr für alle erhöht werden. Auch gehe es darum, die Menschen auf den Straßen und Gehwegen zu sensibilisieren.
Im vergangenen Jahr hat die Polizei Brandenburg eigenen Angaben zufolge fast 440 Verkehrsunfälle mit beteiligten E-Scootern registriert. Dabei seien rund 380 Personen verletzt worden, rund 50 davon schwer.
Titelfoto: Boris Roessler/dpa