Insolventer Traditionsbetrieb in Chemnitz teilweise gerettet
Chemnitz - Der insolvente Traditionsbetrieb STC Spinnzwirn in Chemnitz-Schönau ist teilweise gerettet. Nach Aussagen von Insolvenzverwalter Joachim Voigt-Salus übernimmt die Starlinger Gruppe Teile des Geschäfts. Eine Rettung des ganzen Unternehmens gelang nicht.
"Mit der Übernahme können wichtige Teile des Unternehmens und rund 40 Arbeitsplätze erhalten werden", so Voigt-Salus. Am 1. November soll eine neue Firma am bisherigen Chemnitzer Standort loslegen.
Sie baut vor allem Anlagen, die Kunststofffäden für Kunstrasen herstellen. Bislang waren etwa 140 Beschäftigte bei STC Spinnzwirn tätig, für den Großteil wurde eine Auffanggesellschaft gegründet.
Ein Hoffnungsschimmer bleibt: Für Teile der Sparte mit besonders schnellen Wickelmaschinen laufen weitere Verkaufsgespräche.
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Die bisherige STC-Firma arbeite bis Ende Oktober laufende Aufträge ab, hieß es. Fehlende Aufträge und die Investitionszurückhaltung der Kunden hatten den Betrieb mit Wurzeln im Jahr 1866 in die Krise gestürzt.
Titelfoto: Kristin Schmidt