Chemnitz - Bei seiner Tour durch Chemnitz wurde ein Radfahrer (36) von der Polizei gestoppt. Dabei waren das Fahren von Schlangenlinien und das Passieren von Fußgängern mit sehr geringem Abstand nicht alle Delikte, die ihm am Ende zum Verhängnis wurden.
Eine Polizeistreife bemerkte den 36-jährigen Nigerianer am Samstagabend gegen 21 Uhr im Schillerpark, als er in Richtung Georgstraße/Karl-Liebknecht-Straße unterwegs war.
Wie die Polizei am Montag mitteilte, fuhr er dabei in Schlangenlinien und passierte mehrere Fußgänger mit sehr geringem Abstand.
Als die Polizei ihn aufforderte anzuhalten, fuhr er jedoch erst einmal weiter, bis er an der Kreuzung Georgstraße/Karl-Liebknecht-Straße dann doch stehen blieb.
Gegenüber den Beamten verhielt er sich uneinsichtig und aggressiv. Als er schließlich sogar mit Boxbewegungen auf die Polizisten zuging, brachten sie ihn unter Kontrolle. Der Radfahrer reagierte mit wilden Beschimpfungen der Polizisten.
Im weiteren Verlauf reagierte ein beim 36-Jährigen durchgeführter Drogenvortest positiv auf Amphetamine und Opiate. Es folgte eine Blutentnahme.
Das Fahrrad wurde vorübergehend sichergestellt, sodass der 36-Jährige seinen Weg ohne Rad fortsetzen musste.
Gegen den 36-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Beleidigung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.