Mehrere Stadtteile betroffen: Diebe schneiden Kabel von E-Ladesäulen in Chemnitz ab
Chemnitz - Kabeldiebe haben in Chemnitz mal wieder zugeschlagen! In den vergangenen Tagen wurden mehrere Kabel von E-Ladesäulen abgeschnitten. Der Schaden geht in die Tausende.
Die Täter schlugen unter anderem in der Chemnitzer Straße im Stadtteil Hutholz zu. Dort schnitten sie an zwei Ladesäulen insgesamt dreieinhalb Meter Kabel ab.
"Der Stehl- und Sachschaden ist derzeit noch nicht bekannt, dürfte sich aber erfahrungsgemäß auf mehrere Tausend Euro beziffern", so ein Polizeisprecher.
Auch in der Limbacher Straße (Stadtteil Altendorf) trieben die Täter ihr Unwesen. Auf einem Firmengelände wurden dreieinhalb Meter Kabel abgeschnitten. Stehl- und Sachschaden: etwa 2500 Euro.
Ähnlich gingen die Unbekannten in der Werner-Seelenbinder-Straße in Altchemnitz vor. Dort wurden an zwei Säulen insgesamt knapp sechs Meter Kabel abgetrennt und gestohlen. Gesamtschaden: 7000 Euro.
Laut Polizei geschahen die Taten zwischen Montagabend und Mittwochnacht. Aktuell laufen die Ermittlungen gegen die noch unbekannten Diebe. Zudem werden Zusammenhänge geprüft. Denn: Möglicherweise könnte es sich um dieselben Täter handeln.
Immer wieder Kabeldiebstähle an E-Ladesäulen in Chemnitz
In Chemnitz kommt es immer wieder zu Kabeldiebstählen an E‑Ladesäulen. Die Täter sind dabei oftmals auf das enthaltene Kupfer scharf. Auf dem Schrotthandel wird das Metall zu Geld gemacht.
Während die Täter einige Euro bekommen, ist der Sachschaden enorm. Der Betreiber muss in vielen Fällen mit Reparaturkosten von Tausenden Euro rechnen.
Immerhin: Der Polizei gelingt es teilweise, die Diebe zu schnappen. Erst Anfang des Jahres konnten sieben Personen ermittelt werden, die mehrfach E-Ladekabel in Chemnitz abgeschnitten hatten.
Auch dabei ging's ums Geld. Laut den Beamten hatten sie das Diebesgut verkauft, um sich unter anderem ihren Drogenkonsum zu finanzieren.
Titelfoto: Sven Hoppe/dpa
