21 Kabel-Diebstähle an E-Ladesäulen in Chemnitz aufgeklärt: Tatverdächtige ermittelt
Chemnitz - In Chemnitz kam es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Diebstählen von Kabeln von E-Ladesäulen. Nun gelang es Polizisten, insgesamt sieben Tatverdächtige im Alter von 21 bis 41 Jahren zu ermitteln.
Die Taten fanden im Zeitraum von Juli des vergangenen Jahres bis Januar dieses Jahres statt. In dieser Zeit kam es laut Polizei im Chemnitzer Stadtgebiet vermehrt zu Diebstählen von Kabeln von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge.
"Die Tatorte befanden sich in den Ortsteilen Gablenz, Hutholz, Kappel, Kaßberg und Siegmar", so die Polizei weiter.
Ermittler konnten nun sieben deutschen Tatverdächtigen (w/35, 2x m/25, m/30, m/31, m/37, m/41) insgesamt 21 Taten nachweisen. Unter anderem wurden Videos ausgewertet und zahlreiche Vernehmungen mit Zeugen und auch den Tatverdächtigen durchgeführt.
"Die mutmaßlichen Diebe gingen dabei zum Teil gemeinschaftlich unter wechselnder Beteiligung und teilweise auch allein vor. Eine politische Motivation der Tatverdächtigen kann ausgeschlossen werden, vielmehr nutzten diese das Diebesgut zum Weiterverkauf, um beispielsweise ihren Drogenkonsum zu finanzieren", teilte die Polizei am Montag weiter mit.
Den geschädigten Firmen entstand durch den Kabel-Klau ein Schaden von circa 200.000 Euro.
Eine 35-Jährige sowie ein 25- und 31-Jähriger waren bereits im Vorfeld durch Eigentumsdelikte polizeibekannt. Gegen die drei wurde Haftbefehl erlassen, sie befinden sich bereits in einer JVA.
Titelfoto: Sven Hoppe/dpa
