2420 Kilometer durch Europa! Chemnitz-Läufer kehren heim

Chemnitz - Das Abenteuer ist fast geschafft: Seit zwei Wochen sind zwölf Chemnitzer "Lauf-KulTouristen" quer durch Europa unterwegs. Ihr Ziel: die KuHa-Partnerstadt Nova Gorica (Slowenien) und von dort wieder zurück.

Ronald Kraatz (42, l.), Pressesprecher Chemnitzer "Lauf-KulTour", musste berufsbedingt die Tour vorzeitig beenden.
Ronald Kraatz (42, l.), Pressesprecher Chemnitzer "Lauf-KulTour", musste berufsbedingt die Tour vorzeitig beenden.  © Ralph Kunz

"Wir wollten etwas Verrücktes tun und dabei Gutes bewirken. Das ist uns gelungen", sagt Ronald Kraatz (42), einer der Mitorganisatoren vom Verein "Lauf-Kultour".

Er selbst musste wegen der Arbeit vorzeitig heim, schwärmt aber noch immer: "Diese Begegnungen am Straßenrand, wenn Fremde plötzlich applaudieren oder fragen, was wir da treiben - das ist unbezahlbar."

Die nackten Zahlen sind gewaltig: Seit 31. August sind sie 2420 Kilometer bis fast zum Mittelmeer nonstop im Wechsel gelaufen und geradelt. Durch Deutschland, Frankreich, die Schweiz, Italien und Slowenien. Und immer mit dem Ziel, nicht nur Rekorde zu brechen, sondern vor allem Spenden für Kinder mit der unheilbaren Muskelkrankheit Duchenne zu sammeln.

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Ronald Kraatz: "Die Betroffenen verlieren Stück für Stück ihre Muskeln, können irgendwann nicht mehr laufen und sitzen im Rollstuhl. Wir wollen, dass die Forschung vorankommt und die Familien nicht alleingelassen werden."

Einmal in die KuHa-Partnerstadt Nova Gorica und wieder zurück.
Einmal in die KuHa-Partnerstadt Nova Gorica und wieder zurück.  © Lauf-KulTour
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Ganz ohne Strapazen geht's natürlich nicht: Schlafmangel, stinkende Laufschuhe, enge Wohnmobile - und dann der Regen. "Da riecht's im Camper nicht nach Rosen", lacht Kraatz.

Nun blicken alle auf Samstag: Gegen 17 Uhr wollen die Sportler triumphal an der TU Chemnitz einlaufen.

Titelfoto: Lauf-KulTour

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