Chemnitzer Optiker Meise dreht Brillen-Doku: "Früher war mehr Handarbeit"

Meerane/Chemnitz - Zum Jubiläum auf Zeitreise: Das Unternehmen "Optiker Meise" aus Chemnitz feiert in diesem Jahr sein 120-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wandelt der Firmenchef auf den historischen Spuren des Brillen-Handwerks.

Kunde Steffen Jacob (l.) wird im Heimatmuseum Meerane von Optikermeister Andreas Kaubisch (60) empfangen. Ein fahrbarer "Kamera-Dolly" filmt die Szene.
Kunde Steffen Jacob (l.) wird im Heimatmuseum Meerane von Optikermeister Andreas Kaubisch (60) empfangen. Ein fahrbarer "Kamera-Dolly" filmt die Szene.  © Koschmieder

Mit Zeitsprüngen von den 1930er-Jahren in die Gegenwart zeigt der Traditionsbetrieb in einem Imagefilm die Brillenherstellung von damals und heute.

"Es war früher viel mehr Handarbeit", sagt Augenoptiker-Meister Andreas Kaubisch (60), der die damaligen Methoden der Glasbearbeitung bewundert. Er leitet gemeinsam mit seiner Tochter die 1902 von Carl Meise gegründete Firma "Optiker Meise".

In Kooperation mit "Koschmiederfilm" lässt er deshalb einen Film produzieren, der nicht nur in seinem Geschäft, sondern auch im Heimatmuseum Meerane gedreht wird.

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"Das Museum passt von den Möbeln und vom Stil her super zur damaligen Zeit", erklärt Videoproduzent André Koschmieder (29), der für die Planung und Umsetzung verantwortlich ist.

Videoproduzent André Koschmieder (29) leitet den Dreh.
Videoproduzent André Koschmieder (29) leitet den Dreh.  © Koschmieder
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Für eine überzeugende Filmkulisse wird auf alte Requisiten zurückgegriffen, die sich im Besitz von Andreas Kaubisch befinden: "Ich habe Requisiten wie Brillen und Zangen zur Verfügung gestellt, die von früheren Generationen übrig geblieben sind."

Titelfoto: Koschmieder

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