Chemnitz - Seit Ende August befindet sich das Café "Julius im Schocken" nicht mehr im smac. Inhaberin Nirit Sommerfeld (65) probiert sich derweil in der Experimentierküche an der Zietenstraße in Chemnitz aus. Bis Ende Oktober bietet sie drei Formate an: vom Aperitivo im italienischen Stil über Fünf-Gänge-Dinner mit Weinbegleitung bis zum Sonntagsbrunch. Doch wie geht es danach weiter?
Am 31. Oktober können Gäste vorerst zum letzten Mal ihre levantinische Küche genießen. Bisher sei das Konzept in der Experimentierküche gut gelaufen.
Auch die letzten Tage seien mit fast 24 Plätzen beinahe ausgebucht: "Ich bin sehr, sehr gut reserviert", sagt Sommerfeld.
Danach geht die Inhaberin mit ihrem Coming-of-Age-Roman "Beduinenmilch" auf Lesereise und gibt Kochkurse.
Gleichzeitig plant sie ihr eigenes Lokal in der Zietenstraße 19, das sich bereits im Umbau befindet. "Die Fassade wurde schon neu gestrichen. Das Erdgeschoss ist weitgehend ausgebaut." Mit der Eröffnung rechnet Sommerfeld Anfang nächsten Jahres.
Wie genau das Konzept aussehen soll, ist noch offen. "Ich denke eher in Richtung Salon, eine Begegnungsstätte, ein Ort, wo man genießen kann, wo man sich austauschen kann."