Törööö! Dieser Elefant sorgt in Chemnitz für Aufsehen

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Chemnitz - Elefanten sind intelligente Wesen und verfügen über ein großes Gedächtnis. Das dachten sich auch Frank Maibier (65), Andreas Winkler (60) sowie Chris Münster (39) und entschieden sich für ihr nächstes Kunstprojekt für einen Elefanten namens EWA, eine Anspielung an das Sprichwort "der Elefant im Raum".

Andreas Winkler (60, l.) und Frank Maibier stehen vor EWA. Beide haben sich den Elefanten als Kunstprojekt ausgedacht.
Andreas Winkler (60, l.) und Frank Maibier stehen vor EWA. Beide haben sich den Elefanten als Kunstprojekt ausgedacht.  © Sven Gleisberg

Die Elefantendame dürfte vielen schon aufgefallen sein - ist sie doch ein tolles Fotomotiv, wenn sie so auf ihrem Anhänger durch Chemnitz fährt. "EWA dient als Kommunikator. Sie soll Frieden vermitteln und Unausgesprochenes thematisieren", erklärt Violinen- und Violalehrer Andreas Winkler.

Das 200 Kilogramm schwere und 2,20 Meter große Kunststoff-Objekt beglückte die Chemnitzer bereits am 1. Januar, zur Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres am 18. Januar sowie zum Chemnitzer Friedenstag am 5. März. "Bei den Leuten kommt sie gut an. Egal ob bei älteren und jüngeren", freut sich Künstler Andreas Maibier.

Der Dickhäuter gibt akustische Botschaften wieder, die von verschiedenen Musikern eingespielt wurden.

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"Für Chemnitz haben wir mit dem Streichorchester der Musikschule den Dreiklang 'C-H-E' aufgenommen. Die Töne laufen über Lautsprecher, die sich in dem Elefanten befinden", erklärt Andreas Winkler.

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Ab Ende Juni wird EWA für drei Wochen in Osteuropa unterwegs sein. Bis dahin wohnt sie vor der Städtischen Musikschule, dem Kooperationspartner des Projektes.

Titelfoto: Sven Gleisberg

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