Bußgelder, Fahrverbot und Punkte in Flensburg: Chemnitzer Polizei zieht Raser aus dem Verkehr
Chemnitz - Raser-Alarm auf Sachsens Straßen! Die Chemnitzer Polizei legte sich am Dienstag auf die Lauer, um die Verkehrssünder abzustrafen. Von morgens bis abends kontrollierten die Beamten an verschiedenen Orten in der Region. Bußgelder und ein Fahrverbot waren die Folge.
In Chemnitz-Hilbersdorf stellten die Beamten ein Messgerät vor einer Schule in der Emilienstraße auf. Ergebnis: Innerhalb von 90 Minuten waren insgesamt 30 Autofahrer zu schnell. "Die höchste Überschreitung war um 15 km/h", teilt die Polizei mit.
Auch im Landkreis Mittelsachsen legten sich die Beamten auf die Lauer - unter anderem an der B169 am Abzweig Otzdorf. Dort raste ein Auto mit 159 Sachen durch die Messstelle - bei erlaubten 100 km/h. Der oder die Fahrerin muss mit einem saftigen Bußgeld, zwei Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot rechnen.
In Oberlichtenau blitzte die Polizei nahe einer Schule und eines Kindergartens. Innerhalb von zwei Stunden erwischten sie fünf Raser. "Spitzenreiter im negativen Sinne war ein Kradfahrer, der mit 48 km/h bei erlaubten 30 km/h unterwegs gewesen war", so eine Polizeisprecherin.
Auf der S34 in Marbach ertappte die Polizei insgesamt 34 Raser. Negativer Spitzenreiter war ein Auto, das mit gut 100 km/h bei zulässigen 70 km/h unterwegs war.
Geschwindigkeitskontrollen im Erzgebirge: Raser müssen blechen
Im Erzgebirge gab es ebenfalls Geschwindigkeitskontrollen. Unter anderem blitzte die Polizei in Schwarzenberg. "Eine Bußgeldanzeige kommt hierbei auf einen Autofahrer zu, der innerorts mit 68 km/h gemessen wurde", heißt es.
In Burgstädtel und Rittersgrün waren die schnellsten Autos mit jeweils 76 km/h bei erlaubten 50 km/h unterwegs.
Am Abend platzierten sich die Polizisten für eine Stunde in der zweispurigen Auer Straße in Bad Schlema. Dabei erwischten sie neun Raser - fast alle im Verwarngeldbereich. "Ein Autofahrer, der die Bundesstraße mit einer Überschreitung um 17 km/h befuhr, muss mit einer Bußgeldanzeige rechnen", teilt die Polizei mit.
Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa
