Chemnitz hat kulinarisch viel zu bieten! Hier schmeckt's den Promis am besten

Chemnitz - Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen haben vielen Restaurant-Betreibern zugesetzt. Zuletzt musste Wirt Henrik Bonesky (43) die "Wooosn", das größte Chemnitzer Oktoberfest, absagen. Trotzdem ist die Stadt noch lange keine Gastro-Wüste und kann durchaus eine ausgewogene kulinarische Vielfalt vorweisen. Bei TAG24 verraten Chemnitzer Promis ihre Lokal-Favoriten inklusive Lieblingsspeisen. Lasst Euch inspirieren, folgt bei Gelegenheit diesen genussvollen Spuren, probiert die Küchenvielfalt und lasst es Euch schmecken!

Vorspeise oder Appetizer

Turmbrauhaus-Chef André Donath (56) mag Tapas. Tapas gibt es warm oder kalt, mit oder ohne Fleisch. Sie lassen sich beliebig kombinieren.
Turmbrauhaus-Chef André Donath (56) mag Tapas. Tapas gibt es warm oder kalt, mit oder ohne Fleisch. Sie lassen sich beliebig kombinieren.  © Kristin Schmidt

"Ich mag Tapas, man kann komplett verschiedene Sachen probieren", sagt Turmbrauhaus-Chef André Donath (56).

Zum Fremd-Essen geht er gerne ins Hispano (Straße der Nationen 104), für ihn das beste spanische Restaurant der Stadt.

Kalte (wie Orangen-Chili-Möhren) und warme Tapas (zum Beispiel gegrillte Zucchini) beginnen bei 2,90 Euro.

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Wärmstens empfiehlt Donath auch die spanische Nationalsuppe Paella (ab 10,60 Euro).

André Donath (56, l.) lässt sich von Hispano-Chef Michael Weniger (36) die Tapas-Zubereitung erklären - Donath isst gerne im spanischen Restaurant.
André Donath (56, l.) lässt sich von Hispano-Chef Michael Weniger (36) die Tapas-Zubereitung erklären - Donath isst gerne im spanischen Restaurant.  © Kristin Schmidt

Oberbürgermeister-Tipp

Im August hörte sich Oberbürgermeister Sven Schulze (49, 1.v.l.) Sorgen und Nöte von Chemnitzer Gastronomen an. Das OB-Leibgericht: Einen ähnlichen Flammkuchen gibt es auch im "La bouchée".
Im August hörte sich Oberbürgermeister Sven Schulze (49, 1.v.l.) Sorgen und Nöte von Chemnitzer Gastronomen an. Das OB-Leibgericht: Einen ähnlichen Flammkuchen gibt es auch im "La bouchée".  © imago images/CHROMORANGE, Stadt Chemnitz/Philipp Köhler

"Ich empfehle die Flammkuchen im 'La bouchée'", so Stadtchef Sven Schulze (49, SPD) zur herzhaften oder süßen Hauptspeise südwestdeutsch-französischen Ursprungs.

Das "La bouchée" (Innere Klosterstraße 9) bietet drei Sorten zu je 12,80 Euro.

Schulze richtete zuletzt zum Austausch mit Chemnitzer Gewerbetreibenden einen runden Tisch ein, bei der ersten Ausgabe Mitte August waren Gastronomen eingeladen.

Bester Gastronom mag Fisch

Michelin-Koch Falk Heinrich (45) geht für Sushi gerne ins "Osaka".
Michelin-Koch Falk Heinrich (45) geht für Sushi gerne ins "Osaka".  © Kristin Schmidt

Falk Heinrich (45) ist Betreiber der "Villa Esche" (Parkstraße 58) - das einzige Chemnitzer Restaurant, welches im weltbekannten Hotel- und Reiseführer "Guide Michelin" aufgeführt ist (Kategorie "Bib Gourmand" für bestes Preis-Leistungs-Verhältnis).

"Es ist für mich schwierig, in Chemnitz essen zu gehen. Aber ich mag wirklich das Sushi im 'Osaka'", schwärmt der Gourmet-Koch.

Preis im japanischen Restaurant (Hartmannstraße 7c): 3,40 (einzeln) bis 69,90 Euro (XXL-Menü für vier Personen).

Fast wie zu Hause

CFC-Spieler Lukas Aigner (25) schätzt die Weißwurst im Turmbrauhaus.
CFC-Spieler Lukas Aigner (25) schätzt die Weißwurst im Turmbrauhaus.  © Kristin Schmidt

"Mir gefällt es im Turmbrauhaus besonders gut, weil es mich an meine bayerische Heimat erinnert", sagt CFC-Verteidiger Lukas Aigner (25).

Dort (Neumarkt 2) bestellt er sich abends nach dem Training oft Weißwurst und Brezeln (6,50 Euro).

"Das ist wirklich toll, denn mit meinem Wechsel nach Chemnitz kam ich das erste Mal sportlich aus Bayern raus", so der Fußballer, der bis Juli 2020 bei Wacker Burghausen spielte.

Frisches für große Sportler

Die Niners-Basketballer Jan Niklas Wimberg (25, l.) und Jonas Richter (24) schätzen das frische Angebot im "dean&david".
Die Niners-Basketballer Jan Niklas Wimberg (25, l.) und Jonas Richter (24) schätzen das frische Angebot im "dean&david".  © Uwe Meinhold

Die Niners-Hünen Jonas Richter (24; 2,05 Meter) und Jan Niklas Wimberg (25; 2,07 Meter) zieht es nach dem Training oft ins "dean&david" (Innere Klosterstraße 19).

"Dort ist es super frisch, super gesund, also super für Sportler", so der Olympionike Wimberg, der auch deutscher Basketball-Nationalspieler ist.

Besonders schätzen die beiden die fleischfreie Salatmischung "Veggie Budda Bowl" (8,95 Euro).

"Chemnitz braucht aber noch ein bis zwei Cafés und Restaurants mehr, die Veggies, aber auch Falafel anbieten", wünscht sich Wimberg.

Süßer Nachtisch

DJ Dirk Duske (51) mit seinem Lieblingskuchen bei "Emmas Onkel".
DJ Dirk Duske (51) mit seinem Lieblingskuchen bei "Emmas Onkel".  © Uwe Meinhold

DJ-Legende Dirk Duske (51) mag das Café "Emmas Onkel" (Ulmenstraße 48).

"Dort schwöre ich auf den 'New York Cheesecake'", sagt der Autor des ersten und meistverkauften deutschen Diskjockey-Lehrbuchs ("Gut aufgelegt!") zum amerikanisch inspirierten Kuchenstück à 3,80 Euro.

"Auch die Atmosphäre dort - ob drinnen oder zum draußen sitzen - ist toll", so Duske weiter.

"Emmas Onkel" versüßt seit 2014 den Kaßberg.

Titelfoto: Kristin Schmidt, Uwe Meinhold

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