Chemnitz: Noch keine Interessenten fürs umstrittene Gewerbegebiet

Chemnitz - Das geplante Gewerbegebiet in Chemnitz-Rabenstein gilt als eines der wichtigsten Zukunftsvorhaben der Stadt. Während Politik und Verwaltung den "Innovationscampus" vorantreiben, bleibt eine zentrale Frage bislang offen: Wer soll sich dort eigentlich ansiedeln?

Bau-Bürgermeister Thomas Kütter (49, parteilos).
Bau-Bürgermeister Thomas Kütter (49, parteilos).  © Ralph Kunz

Nach aktuellem Stand gibt es keinen konkreten Interessenten für das geplante Areal. Das legte der Geschäftsbereich Wirtschaft diese Woche im Ausschuss für Stadtentwicklung dar.

Baubürgermeister Thomas Kütter (49, parteilos) betonte aber: "Wenn es einen Investor gibt und man dann erst anfängt, nachzudenken, welche Fläche man zur Verfügung stellen kann, ist es zu spät."

Beim Bau des "Innovationscampus" gehe es daher vor allem um die Bevorratung von Gewerbeflächen.

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Gleichzeitig steckt das Projekt planerisch noch in einem frühen Stadium. Ein fertiger Bebauungsplan liegt bislang nicht vor.

Blick vom Harthweg auf ein Feld zwischen Weydemeyerstraße (unten), Kieselhausenstraße (links) und Kalkstraße im Stadtteil Rabenstein. Hier soll das Gewerbegebiet entstehen.
Blick vom Harthweg auf ein Feld zwischen Weydemeyerstraße (unten), Kieselhausenstraße (links) und Kalkstraße im Stadtteil Rabenstein. Hier soll das Gewerbegebiet entstehen.  © Kristin Schmidt
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Die Planung soll erst in die heiße Phase gehen, nachdem in der nächsten Stadtratssitzung über die Gegenpetition abgestimmt wurde. Im Ausschuss lehnte die Mehrheit der Mitglieder die Petition ab.

Titelfoto: Bildmontage: Kristin Schmidt, Ralph Kunz

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