Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz in der Stadt bleibt unter der 35

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 17.440 Corona-Fälle, 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 29,1 (Stand: 17. September, alle Daten vom RKI).

Die Menschen genießen den Sommer und die Lockerungen: Parksommer im Stadthallenpark Chemnitz.
Die Menschen genießen den Sommer und die Lockerungen: Parksommer im Stadthallenpark Chemnitz.  © Kristin Schmidt

Seit dem 26. August gilt in Sachsen die neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Mit ihr soll das Leben in der Corona-Pandemie etwas leichter werden.

Kein Lockdown mehr mit der zunächst bis 22. September geltenden Verordnung!

Es gibt auch nur noch zwei relevante Stufen bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Das sind 10 beziehungsweise 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

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Die Belegung der Betten mit Covid-19-Patienten in Krankenhäusern spielt nun eine größere Rolle: Je nach Belegungsrate gibt es eine Warnstufe und eine Überlastungsstufe.

In mehr Bereichen als bisher gilt die 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 17. September, 9.15 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen kaum verändert

Die Corona-Inzidenz in Sachsen stagniert. Am Freitag gab das Robert Koch-Institut die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit 37,9 an (Vortag: 38,0). Bundesweit lag die Inzidenz am Freitag bei 74,7 (Mittwoch: 76,3.)

Die höchste Ansteckungsrate hat in Sachsen derzeit der Erzgebirgskreis (53,3), gefolgt von Dresden (52,1). Die niedrigste meldete das RKI für den Landkreis Nordsachsen (18,2). Für den gesamten Freistaat registrierte das RKI am Freitag 277 neue Infektionen und zwei weitere Todesfälle.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Freistaat nachweislich 293 440 Menschen mit dem Virus infiziert. 10.189 Frauen und Männer starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung.

Update, 17. September, 6.09 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag für Chemnitz 11 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.440 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 29,1 (Vortag: 30,3).

Damit liegt die Inzidenz weiterhin unter 35.

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 16. September, 15.10 Uhr: Kein 2G-Optionsmodell für Einzelhandel geplant

Das mit der neuen Corona-Schutzverordnung geplante 2G-System als Optionsmodell in Sachsen soll nicht für den Einzelhandel gelten. Für den Zugang zu Geschäften des Einzelhandels, Supermärkten und Einkaufszentren gelten weiterhin die jeweiligen Hygienekonzepte sowie Maskenpflicht, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit und reagierte damit auf Medienberichte.

Die Möglichkeit, nur noch Geimpften und Genesenen (2G) Zutritt zu gewähren, wird demnach für Restaurants, Veranstaltungen in Innenräumen, Events bis zu 5000 Personen, Hallenbäder und Saunen sowie Diskotheken und Clubs diskutiert. Veranstalter sollen freiwillig über dieses Optionsmodell entscheiden können. Im Gegenzug soll die Möglichkeit bestehen, Beschränkungen wie die Maskenpflicht und das Abstandsgebot aufzuheben. Allerdings muss eine Einlasskontrolle erfolgen.

Endgültig werden die neuen Regeln aber erst mit der neuen Corona-Schutzverordnung festgelegt, die nächste Woche beschlossen wird und am Dienstag (21. September) vorgestellt werden soll. Derzeit laufe das Anhörungsverfahren und die Auswertung, hieß es.

Update, 16. September, 15.04 Uhr: Neues 2G-Modell für Sachsen: Was sagen eigentlich die Wirte?

Stehen Ungeimpfte im Freistaat bald vor verschlossenen Türen? Die Landesregierung will die Entscheidung den Gastronomen überlassen, hat also die Verantwortung quasi abgeschoben. Die Wirte halten größtenteils wenig von der geplanten 2G-Option, die den Zutritt auf Geimpfte und Genesene beschränken soll.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Artikel.

Update, 16. September, 8.51 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen wieder leicht gestiegen

Nachdem die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen einige Tage lang gesunken war, hat das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag erneut einen leichten Anstieg verzeichnet. Demnach lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen bei 38,0 - nach 36,8 am Mittwoch. Bundesweit lag die Inzidenz am Donnerstag bei 76,3 (Mittwoch: 77,9.)

Die höchsten Ansteckungsraten haben in Sachsen derzeit der Erzgebirgskreis (52,1) und der Landkreis Zwickau (49,7). Am niedrigsten ist die Ansteckungsrate derzeit im Landkreis Leipzig (19,4). Für den gesamten Freistaat registrierte das RKI am Donnerstag 354 neue Infektionen und einen Todesfall.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Freistaat nachweislich 293.163 Menschen mit dem Virus infiziert. 10.187 Frauen und Männer starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung.

Update, 16. September, 6.08 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag für Chemnitz 17 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.429 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 30,3 (Vortag: 33,6).

Damit liegt die Inzidenz weiterhin unter 35.

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 15. September, 15.39 Uhr: Nach einem Jahr Corona-Pause wieder Messe in Chemnitz

Nach einem Jahr pandemiebedingter Unterbrechung beginnt in der kommenden Woche wieder der Messebetrieb in Chemnitz.

Am 22. und 23. September präsentiert sich zum zweiten Mal die regionale Fachmesse für Industrieautomation "all about automation", wie die Messe Chemnitz am Mittwoch mitteilte. Mehr als 150 Aussteller zeigen Systeme, Komponenten, Software und Engineering für industrielle Automation und Kommunikation.

Der Zutritt ist Geimpften, Genesenen und Getesteten möglich. Auf dem Messegelände ist ein Testzentrum.

Update, 15. September, 10.58 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen sinkt weiter

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Sachsen weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage- Inzidenz am Mittwoch mit 36,8 an. Am Dienstag lag sie bei 40,1, am Montag bei 43,6. Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen es je 100.000 Einwohner binnen einer Woche gibt. Bundesweit lag die Inzidenz am Mittwoch bei 77,9 (Dienstag: 81,1.)

Die höchsten Ansteckungsraten haben in Sachsen derzeit die Stadt Dresden mit 53,9 und der Erzgebirgskreis mit 49,7. Die geringsten Werte verzeichnen die Landkreise Görlitz (17,6) und Leipzig (18,2). Binnen eines Tages registrierte das RKI einen neuen Todesfall und 402 Neuinfektionen.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Freistaat nachweislich 292 809 Menschen mit dem Virus infiziert. 10 186 Frauen und Männer starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung.

Update, 15. September, 6.12 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch für Chemnitz 12 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.412 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 33,6 (Vortag: 35,6).

Damit liegt die Inzidenz nicht mehr über 35. Läge sie heute erneut über 35 und somit den fünften Tag in Folge, wären laut der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung wieder härtere Corona-Regeln in Kraft getreten. Steigt die Zahl wieder über 35 beginnt das Tagezählen von vorne.

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 14. September 14.38 Uhr: Sachsen führt 2G-System als Optionsmodell ein

Sachsen will mit der neuen Corona-Schutzverordnung das sogenannte 2G-System als Optionsmodell einführen und damit Hamburg folgen. Demnach sollen nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zu Restaurants, Einrichtungen oder Events von bis zu 5000 Menschen erhalten, wenn der Veranstalter das für sich selbst entscheidet, gab Staatskanzleichef Oliver Schenk (CDU) am Dienstag in Dresden bekannt.

Im Gegenzug bestehe die Möglichkeit, Beschränkungen wie die Maskenpflicht und das Abstandsgebot aufzuheben. Allerdings muss eine Einlasskontrolle erfolgen. Unklar ist bisher, ob Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren und Menschen, die sich nicht impfen lassen können, beim Besuch entsprechender Einrichtungen einen Test benötigen.

Titelfoto: Kateryna Kon/123RF, Kristin Schmidt

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