Dieser OP-Roboter ist aus dem Chemnitzer Klinikum nicht mehr wegzudenken

Chemnitz - Er ist nie krank, nie müde und gibt immer vollen Einsatz: der OP-Roboter am Chemnitzer Klinikum. Seit 2021 wird der großartige Helfer eingesetzt. Nun knackte er die Marke von 500 durchgeführten Operationen.

Der OP-Roboter ist aus dem Chemnitzer Klinikum nicht mehr wegzudenken. Über 500 OPs hat dieses Roboter-System schon hinter sich.
Der OP-Roboter ist aus dem Chemnitzer Klinikum nicht mehr wegzudenken. Über 500 OPs hat dieses Roboter-System schon hinter sich.  © Klinikum Chemnitz

Der Roboter, entwickelt von einem britischen Unternehmen, ist seit März 2021 im Einsatz. Mittlerweile hat er 500 Operationen hinter sich, wie das Klinikum mitteilt. Zuletzt habe das Roboter-System bei der Entfernung von Darmkrebs geholfen.

Und es werden viele weitere OPs folgen! In naher Zukunft soll der Roboter auch in der Speiseröhrenchirurgie, insbesondere bei Krebserkrankungen, eingesetzt werden.

"Wir erweitern kontinuierlich das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten und bemühen uns, zum Wohle unserer Patienten, mehr dieser schonenden Operationen mit diesem System anbieten zu können", sagt Dr. med. Sven Seifert.

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In Zukunft werden wohl immer mehr OPs mit Robotern durchgeführt. Nicht zuletzt, weil sich viele Patienten für diese OP-Methode entscheiden.

"Unsere Erfahrungen zeigen, dass der Trend eher zu Operationen unter Einsatz der Robotik als zu herkömmlichen Operationsmethoden geht, wenn die Patienten zwischen den beiden Operationstechniken wählen können", so Seifert.

OPs werden durch den Super-Roboter sicherer

Prof. Lutz Mirow (l.) und Dr. med. Sven Seifert sind begeistert vom OP-Roboter.
Prof. Lutz Mirow (l.) und Dr. med. Sven Seifert sind begeistert vom OP-Roboter.  © Klinikum Chemnitz

Das Klinikum Chemnitz war das erste Krankenhaus in Deutschland, das den OP-Roboter in Betrieb genommen hat - mit Erfolg.

"Wir schulen mittlerweile auch andere Chirurginnen und Chirurgen aus ganz Europa im Umgang mit diesem System", sagt Prof. Lutz Mirow, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Der Roboter zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität bei der Anwendung in verschiedenen chirurgischen Kliniken aus. Er kann damit vielseitig eingesetzt werden.

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Durch den Roboter entstehen bei OPs nur kleine Narben. Auch der Blutverlust ist geringer. Zusätzlich ist das Risiko von Nervenschädigungen deutlich geringer.

"Zudem erholen sich die Patienten schneller von dem Eingriff und können früher in ihr häusliches Umfeld entlassen werden", heißt es vom Klinikum.

Titelfoto: Klinikum Chemnitz

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