Chemnitz - Gleich zweimal musste die Polizei am Donnerstag zu einem Mehrfamilienhaus an der Fürstenstraße in Chemnitz ausrücken. Der erste Einsatz begann gegen 10 Uhr und zog sich über mehrere Stunden. Polizisten durchsuchten gemeinsam mit einem Spürhund eine Wohnung.
Worum es bei dem Einsatz ging, ließ die Polizei zunächst offen.
"Das ist ein laufendes Ermittlungsverfahren, deswegen kann ich dazu keine Äußerungen treffen", sagte ein Polizeisprecher.
Weitere Angaben zu den Hintergründen machte die Polizei nicht.
Am Nachmittag kam es im selben Haus zu einem zweiten Einsatz. Gegen 15.15 Uhr rückten Polizei und Feuerwehr wegen einer übel riechenden Substanz an. Der Geruch kam aus einer Wanne im Kellergeschoss.
"Vor Ort wurde eine Kunststoffwanne mit abisolierten Resten von Kabelleitungen gefunden. Durch die Ausdünstung von Ölpapier und Bitumenresten entstand der markante Geruch, der sich mit dem Kellergeruch vermischte", hieß es von der Feuerwehr.
Schließlich stufte die Feuerwehr den Vorfall als ungefährlich ein.