Erste Praxen ziehen in neue Chemnitzer Poliklinik

Chemnitz - Die neue Poliklinik "Praxiswelt" im Johanniskarree an der Bahnhofstraße in Chemnitz nimmt Formen an. Die ersten Räume sind bezugsfertig, am Mittwoch kommt die unhandlichste Technik an: Ein 1,5 Millionen Euro teures und 3,7 Tonnen schweres MRT-Gerät wird mithilfe eines Krans durch eine Wandöffnung in die fünfte Etage des Neubaus gehievt.

Die Geschäftsführer der Poliklinik gGmbH Jan Ernstberger (51, l.) und Roy Friese (53) informierten über den Baufortschritt.  © Kristin Schmidt

"Der Einbau des Gerätes ist die erste große Etappe bei der Inbetriebnahme des Hauses", sagt Roy Friese (51), kaufmännischer Geschäftsführer der Poliklinik gGmbH Chemnitz, die insgesamt mehr als 22 Millionen Euro in die Ausstattung der vier Etagen investiert.

Noch im ersten Quartal soll der Einzug der Praxen 16 verschiedener medizinischer Fachrichtungen stattfinden.

"Das wird etappenweise in einem Zeitraum von acht Wochen bei möglichst durchgehender Versorgung erfolgen", so Friese. "Über die genauen Termine wird in den einzelnen Praxen 14 Tage vor dem Umzug informiert."

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Im Atrium der neuen Poliklinik wird am Bereich der zentralen Anmeldung gebaut.  © Kristin Schmidt

Zeitgleich mit den ersten Praxen des medizinischen Zentrums wird auch der Haupteingang des Gebäudes an der Bahnhofstraße geöffnet, von dem aus Aufzüge in die "Praxiswelt" führen.

Einen direkten Zugang gibt es auch vom Parkhaus aus, dessen Zufahrt über die Dr.-Frieda-Freise-Straße erreichbar ist.

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