Extrem-Radrennen in Chemnitz wird zur Hitzeschlacht

Von Peggy Schellenberger

Chemnitz - Das Extrem-Radrennen "Heavy24" feiert mit der 20. Auflage ein stolzes Jubiläum. Für die 1044 Starter wird das Mountainbike-Rennen in Chemnitz erneut zur Hitzeschlacht.

Chef-Organisator Alexander Liebers (48) ist auf die tropische Hitze vorbereitet.  © Peggy Schellenberger

Das "Heavy24" gehört zu härtesten Rennen in Ostdeutschland. Für die Jubiläumsausgabe haben sich mehr als 1000 Starter angemeldet. Das Event am Stausee Oberrabenstein droht wie schon in den Vorjahren zur Hitzeschlacht zu werden.

Einer der beiden Chef-Organisatoren, Alexander Liebers (48), weiß, was das für die Einzelstarter und alle Teams bedeutet.

"Das wird eine heiße Angelegenheit und sehr staubig im Wald. Und der Bedarf an Flüssigkeit ist riesig." 4500 Liter isotonischer Getränke wurden zusätzlich von den Lichtenauer Mineralquellen zur Verfügung gestellt.

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Roy Bruns (37) gewann 2025 bei den Einzelstartern und absolvierte 58 Runden (555,5 Kilometer).  © Peggy Schellenberger

Radsport-Urgestein Udo Stein (55) und European-Peaceride-Organisator Kai Winkler (47) schicken zwei Zweierteams und einen Sechser-Mix ins Rennen.

"Ich war beim ersten Rennen 2007 noch selbst als Starter dabei und habe in all den Jahren alle Arten von Wetter erlebt. Wir sind auch hitzeerprobt", lacht Udo Stein.

Wichtig sei nicht nur Flüssiges, sondern dass der Mineralien-Haushalt im Lot bleibt. "Da mischt man schon mal eine Prise Salz ins Getränk", verrät der Radsport-Experte.

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Der mit fünf Gesamtsiegen herausragende Roy Bruns aus Königswalde muss wegen eines Fingerbruchs schweren Herzens auf den Start verzichten. Sein Vorjahresrekord von 58 Runden und 555,5 Gesamtkilometern könnte dennoch ins Wanken geraten.

Mit Lukas Kaufmann (32) wird der österreichische Extremradsportler trotz Hitzeschlacht 24 Stunden lang so oft wie möglich die knapp zehn Kilometer lange Runde abstrampeln.

Start der Hitzeschlacht ist am Samstag um 12 Uhr am Parkplatz zum Stausee Oberrabenstein.

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