Offizieller Startschuss für Mega-Bahnprojekt: Falkeplatz bleibt bis 2028 Baustelle

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Chemnitz - Seit vier Monaten wird schon am Falkeplatz gebaut - alles Vorarbeiten für den Bau der Bahnlinie von Chemnitz nach Limbach-Oberfrohna (Landkreis Zwickau).

Zum symbolischen Baustart zeigte VMS-Chef Mathias Korda (48, 3.v.r.) der Polit-Prominenz auf dem Falkeplatz auch einen Gleis-Querschnitt.
Zum symbolischen Baustart zeigte VMS-Chef Mathias Korda (48, 3.v.r.) der Polit-Prominenz auf dem Falkeplatz auch einen Gleis-Querschnitt.  © Uwe Meinhold

Am Donnerstag ging es offiziell los: OB Sven Schulze (54, SPD), Alexander Dierks (38, CDU) und Vertreter des Verkehrsministeriums starteten symbolisch die Arbeiten.

OB Schulze erhofft sich von der Stecke eine besser Verbindung zwischen Stadt und Land sowie mehr Aufenthalts- und Lebensqualität in Chemnitz.

Trotz hoffentlich schöner Aussichten brauchen Chemnitzer einen langen Atem: Die Arbeiten am Falkeplatz sollen bis 2028 dauern. Anschließend folgen weitere Abschnitte. Bis 2030 soll die Hartmannstraße fertiggestellt sein.

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Gleichzeitig entsteht ein kompletter Bahnring rund um die Innenstadt. Danach wird die Strecke schrittweise über die Leipziger Straße bis zum Chemnitz-Center und weiter nach Limbach-Oberfrohna verlängert.

Insgesamt wird die neue Bahnlinie rund 16 Kilometer lang sein. Mit einer Fertigstellung rechnen die Planer erst Mitte der 2030er-Jahre.

VMS-Chef Mathias Korda hielt zum symbolischen Baustart eine Rede.
VMS-Chef Mathias Korda hielt zum symbolischen Baustart eine Rede.  © Uwe Meinhold
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Die Kosten dafür liegen im mittleren dreistelligen Millionenbereich. 90 Prozent übernehmen Bund und Freistaat Sachsen. Stadt Chemnitz und der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen tragen jeweils fünf Prozent bei.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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